Über die Gründerinnen
Luisa
Ich bin Luisa und lebe mittlerweile in meiner Inklusiven WG. Ich genieße es wie jede anderer junge Frau unabhängig zu leben, wie andere auch.
Für mich sind alle Menschen gleich und alle dürfen sich so entfalten, wie sie gerne möchten. Ich suche ein möglichst normales Leben mit behinderten und nicht behinderten Freund:innen.
Ja, ich brauche viel Hilfe und bin bei weitem nicht wie andere 22- jährige. Aber hey, wer sagt denn wie 22- jährige sein müssen.
Weil ich nicht sprechen kann übernimmt Mama für mich das hier. Wir sind ein Team und haben etwas cooles Neues geschaffen.
Ich wollte nicht in einer Einrichtung leben, das habe ich bei Probewohnen klar signalisiert. In meiner neuen Wohnung fühle ich mich mit meinen Mitbewohner:innen sauwohl.
Wenn du mehr über uns und das Konzept erfahren möchtest, melde dich gerne und folge uns auf Instagram: #inklusivwohnenbamberg
Birgit
Ich bin 55 Jahre und habe 2 Kinder. Einen Sohn mit 26 Jahren und Luisa mit 22 Jahren. Lucas studiert und lebt in einer WG. Warum soll Luisa das nicht auch, habe ich mich gefragt. Einfach Ausziehen und so leben wie mein Sohn.
Vor der Gründung habe ich viele Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Hilfebedarf angesehen. Es gibt tolle Projekte, dort kommen auf 1 Platz 70 Bewerber:innen. Daraus lässt sich schließen, dass wirklich gute Möglichkeiten rar sind. Durch die aktuelle Lage mit Pflegenotstand und weiterhin schlechter Bezahlung im sozialen Bereich, gibt es im Grunde gar nichts mehr. Deshalb brauchen wir neue Ansätze.
Damit war mir nach 2 langen Jahren klar, auch Luisa darf in eine WG einziehen. Ich gründe eine für sie. Wir suchen persönliche Assistenzen, Mitbewohner:innen und starten mutig dieses Wohnprojekt.
Denn ich sehe meine Tochter nicht in der Art Einrichtung, die häufig an Seniorenheime erinnert. Welcher junge Mensch will denn das? Wird sie sich dort gut weiterentwickeln können?
Eine junge Frau wie Luisa mit Hilfebedarf, geht auch gerne in den Biergarten. Sie liebt Musik und tanzt super gerne. Sie mag Partys und ist auch gerne einfach ganz entspannt auf dem Sofa.
Heute kann ich auf intensive 2 Jahre zurück blicken. Es war ein auf und ab, wir haben Fehler gemacht, sind gescheitert und haben neu begonnen. Jetzt haben wir ein gut funktionierendes Konzept, mit wundervollen Menschen. Wir haben bewiesen dass es gelingt, dass Menschen mit Hilfebedarf ganz „normal“ in unserer Gesellschaft leben können.
Ich danke allen, die ihre Ideen in dieses Projekt mit eingebracht haben und weiter mitgestalten.